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Präsentiert werden bei diesen Live-Konzerten hochkarätiger, populärer und moderner Gypsy-Swing, New Gipsy Jazz mit Livebands aus Prag, Berlin, Paris und Nachbarländern. Die Django Night zielt darauf, den Zuhörer*innen diesen Musikstil näher zu bringen und vor allem an die Tradition Django Reinhardts, einem der berühmtesten Sinti-Musiker*innen, anzuknüpfen.
Präsentiert werden bei diesen Live-Konzerten hochkarätiger, populärer und moderner Gypsy-Swing, New Gipsy Jazz mit Livebands aus Prag, Berlin, Paris und Nachbarländern. Die Django Night zielt darauf, den Zuhörer*innen diesen Musikstil näher zu bringen und vor allem an die Tradition Django Reinhardts, einem der berühmtesten Sinti-Musiker*innen, anzuknüpfen.


Der Gypsy-Swing


Die Geschichte des Gypsy-Swing begann Mitte der 30er Jahre, als der Leiter des Pariser Jazzclubs „Hot Club de France“ den jungen Gitarristen Jean Baptiste „Django“ Reinhardt entdeckte, einen belgischen Sinti, der in einem Caféhaus-Orchester spielte. Wenig später entstand das Quintette du Hot Club de France, dessen damals einzigartige Besetzung bis heute den Prototyp der Gypsy-Swing-Ensembles darstellt. Django Reinhard teilte sich die Solistenrolle mit dem Violinisten Stephane Grappelli, während die Rhythmusgruppe lediglich aus zwei Rhythmusgitarristen und einem Bassisten bestand. Es handelte sich also um eine Besetzung ausschließlich aus Saiteninstrumenten.


Wie Jazz allgemein ist auch der Gypsy-Swing eine Stil-Fusion, wobei Django Reinhardt die Musik der Sinti mit französischen Musette-Walzern und – als einziges nicht-europäisches Element – dem damals populären Swing-Jazz der USA kombinierte. Anders als im Swingrhythmus üblich werden im Gypsy-Swing allerdings nicht alle vier Viertel in gleicher Weise betont, sondern nur jeweils das zweite und das vierte. Auch wenn der späte Django Reinhardt bereits mit Bebop experimentierte, halten die meisten Gypsy-Swing-Gruppen, die sich über den ganzen Globus verteilen, an dem von ihm entwickelten Swing-Stil und seiner Ensemblebesetzung selbst heute noch fest.


Musik verbindet Menschen


Die Präsentation dieses Internationalen Musikabends à la Django Reinhardt in Hannover bereichert nicht nur die musikalische Varietät im Kulturangebot der Stadt. Er zielt darauf ab, auf die reichhaltige und zuweilen noch unbekannte Musikkultur der hier in Niedersachsen lebenden deutschen Sinti hinzuweisen.

Die „Django Night“ unter dem Motto "Miteinander statt gegeneinander mit Musik Vorurteile abbauen“ bietet mit seinem kulturellen Angebot eine gemeinsame Grundlage, sich in Hannover zu begegnen.

Mit dieser Musik-Kulturveranstaltung setzen wir uns zum Ziel, mit Musik Freundbilder entstehen zu lassen und Feindbilder abzubauen.

Die Sinti möchten mit der Veranstaltung ein verständnisvolles und vorurteilsfreies Miteinander zwischen den deutschen Sinti und der deutschen Mehrheitsgesellschaft aufbauen und für ein friedliches und nachbarschaftliches Zusammenleben werben.


(Quelle: dev.pavillon-hannover.de)

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Rotary Club Hildesheim und Herrn Prof. Dr. Axel Richter, Präsidenten vom Rotary Club Hildesheim, für die Spende zwecks Kauf von Stühlen und Tischen für die Beratungs- und Begegnungsstätte


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